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Drachenbau Rokkaku

Hier Bau ich einen Rokkaku, der mir schon bei leichtem Wind ermöglicht Luftbilder ( KAP ) zu machen. Nachdem ich schon einige Pläne angesehen hatte, stolperte ich über den Plan von Gerhard, der mich sofort überzeugte.

 

Nachdem ich mich dann für einen Plan entschieden hatte. Setzte ich mich an meinen PC und machte einen Entwurf wie der Drachen später aussehen sollte.

Dieses Mal machte ich keine Schablonen, sondern übertrug die Maße direkt auf das Tuch.

Dann fing ich an die einzelnen Spinnakerteile aneinander zu nähen. Außer das Mittelstück, das wird erst nach der Applikation mit den Spitzen verbunden.

Nun musste ich die Schablone für den Clown-Kopf anfertigen. Das ist ja eigentlich nicht so schwer, vorausgesetzt man hat einen Tageslichtprojektor ;-)) Dann projiziert man einfach das Motiv, in der gewünschten Größe auf die Schablone und malt mit einem Stift die Kontur nach..Ich benutze dazu immer einen schwarzen oder roten Edding

Jetzt lege ich einfach das Spinnaker auf die Schablone und zeichne es mit einem weichem Bleistift nach.

Nachdem ich die Teile des Clownkopfs zugeschnitten habe, fixierte ich die Teile mit dem Lötkolben.

So wird dann Stück für Stück die Applikation mit einem Gradstich auf den Drachen aufgenäht.

Nachdem der Drachen dann so weit zusammengenäht war, müssen an den Ecken Verstärkungen aufgenäht werden.

Und auf fünf Ecken werden dann anschließend noch Stab-Taschen aufgenäht. Bei den Äußeren Verstärkungen habe ich eine Schnur mit eingelegt, daran kann ich später den Drachen nach hinten abspannen

Die untere Spitze wird mit einer Stabführung und mit einem Dacron Streifen, an dem ein Stück Klettband aufgenäht wurde, versehen. So kann die Spannung des Mittelstabs immer korrigiert werden.

Nachdem ich die Verstärkungen aufgenäht hatte, stanzte ich noch an den Waagepunkten die durch das Tuch gehen, Ösen rein

Nun Nähte ich an den zwei Stellen an denen sich die Stäbe überkreuzen eine Schnur an, damit ich die Kreuzpunkte fixieren kann.

Nachdem die ganzen Verstärkungen angebracht waren, wurden gleich die Stäbe eingepasst.
Der mittlere Stab (3mm) ist nicht unbedingt notwendig, gibt aber dem Rokkaku ein schöneres Flugbild. Jetzt noch den Drachen nach hinten abspannen, damit er schon mal etwas in Form kommt. Zum Abspannen benutze ich einen Schiebeknoten.

Nun bekommt der Drachen eine 7 Punktwaage (das heißt der Mittelstab wird zusätzlich in der Mitte mit einem Waggepunkt unterstützt). So kann auch eine stärkere Windböe das Gestänge nicht gleich zum Brechen bringen.. Im Plan von Gerhard gibt es keine Waagenmaße, aber das ist eigentlich auch für jemand der nicht so viel Ahnung hat vom Drachenbau kein Problem.

Kaum war die Waage fertig machte ich mich auch gleich auf den Weg zum Jungfernflug.
Auf dem Plan stand: „fliegt sehr stabil schon bei wenigen Wind“ und ich wurde nicht enttäuscht 
an dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei dir Gerhard bedanken, das du dein Plan veröffentlicht hast, vielen Dank!

Hier geht's zu Gerhard's und Daniela's kleine Welt der Luftbildfotografie

Der Rokkaku ist 239 cm hoch und 184 cm breit.

 

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